Puh, zum Glück bekamen wir aber alles in den Griff. Sobald das Segel vernünftig auf Spannung gebracht war, ging der Wind gerade unter durch. Die Lagerküche hatte abgesehen von einem abgebrochenen Ohr keinen Schaden genommen und wurde mit Heringen und Spanngurten gesichert. Zuletzt bauten wir Stoffels Zelt auf und arrangierten unsere Sitzgelegenheiten unter dem Sonnensegel.
Den Abend ließen wir mit Bierchen und unseren Hunden, die sonst auf Märkten nicht dabei sind, unterm Sonnensegel ausklingen:
Am nächsten Tag begann das Kohl-Vergnügen um 10 Uhr. Santissima und ich hatten uns noch schnell in die Gewandung geworfen und waren dann zu den anderen gestoßen. Viele Freunde suchten uns auf dem Markt auf und schauten sich in unserem kleinen Lager um. Die Besucher des Marktes luden wir aktiv hinter unseren Zaun ein und ließen sie in unsere Töpfe gucken. Wir kochten einen schottischen Kohleintopf, welchen wir komplett dort zubereiteten. Für die Kinder hatten wir frisches Stockbrot eingeplant, welches dann aber auch bei den Erwachsenen Anklang fand.
Es war schön mit den Besuchern direkt in einen Dialog zu kommen und als einziges Mittelalter-Lager vor Ort fielen wir natürlich auf. Gerne beantworteten wir die Fragen und waren von der positiven Resonanz überrascht. Alles in allem war es ein tolles erstes Mal und wir sind gespannt, was daraus noch wachsen mag.



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