Schon eine Weile hing an meiner Wand das wunderschöne, auf dem Foto abgebildete, Ticket für das ASP Konzert in der Markthalle Hamburg. Nach gefühlt ewiger Zeit, stand nun endlich der 29.10.2017 auf dem aktuellen Kalenderblatt.
Leider tobte in der Nacht davor der 3. Herbststurm über uns hinweg und die Bahn hatte wie üblich mit Ausfällen auf ganzer Linie reagiert. Wer mit der Bahn nach Hamburg wollte, war total aufgeschmissen. Wir entschieden spontan mit dem Auto bis Pinneberg und von dort mit der S-Bahn zum Hamburger Hauptbahnhof zu fahren. Zum Glück hatte sich im Laufe des Vormittages der Sturm soweit gelegt und es blieb über den Abend trocken.
Von den vergangenen Konzerten in der Markthalle hatte sich irgendwie eingebrannt, dass man in Kälte und Feuchtigkeit stand und auf den Einlass wartete.
In der Markthalle entstand zwar mit der Zeit auch ein feuchtes Klima, dies hatte aber eher den Sauna-Charakter. Aber bevor es zu so einer aufgeheizten Stimmung kam, spielte die Vorband Gothminister. Für meinen Geschmack etwas zu dröhnend eingestellt. Weniger wäre dann einfach mehr gewesen.
Nach der Vorband wurde der Bühnenumbau gemacht und die letzten Einstellungen vorgenommen. Dann ging es endlich los. ASP enterte die Bühne... das Konzert war wieder absolut berauschend. Diese grandiose Mischung und Symbiose von ASP und seinem Publikum ist einfach etwas besonderes. Unter den gespielten Titeln fand ich einige alte sehr lieb gewonnene, als auch neuere aber genauso eingängige Songs. Das neue Album "Zutiefst" hatte ich kurz vorher intensiv gehört und so kamen mir auch die ganz neuen Songs, wie treue Gefährten vor. Alles in allem ein genialer Abend! Und wir sind ganz sicher beim nächsten Mal dabei.
Am nächsten Tag musste ich noch einen halben Arbeitstag hinter mich bringen und hatte auch ausnahmsweise den Aaron dabei. Der war auch sehr glücklich damit, die Kollegen zu begrüßen, welche sich an diesem Brückentag kein frei genommen hatte. Daheim war der Abend nach Einkaufen und Packen für Santissima und mich sehr entspannend, denn wir schauten im TV die aktuelle Outlander Folge.
Am nächsten Tag musste ich noch einen halben Arbeitstag hinter mich bringen und hatte auch ausnahmsweise den Aaron dabei. Der war auch sehr glücklich damit, die Kollegen zu begrüßen, welche sich an diesem Brückentag kein frei genommen hatte. Daheim war der Abend nach Einkaufen und Packen für Santissima und mich sehr entspannend, denn wir schauten im TV die aktuelle Outlander Folge.
Am nächsten Morgen hieß es dann um 5 Uhr auf stehen, gegen 6 Uhr nach Frühstück und Auto beladen in Richtung Hamburg fahren. Dort sammelten wir unsere Freundin an und waren somit für unseren Kurztrip komplett. Wir hatten am Feiertag und so früh richtig viel Glück, keine Staus und kaum Verkehr. Am Nachmittag kamen wir in Sachsen an und schauten uns zuerst Burg Kriebstein an. Die Burg ist zurecht die schönste Burg Sachsens. Was aber auch an der tollen Natur rundherum liegt. Wir gingen langsam die Straße hoch und überquerten einen Fluss, auf der linken Seite sah man ein leerstehendes großes Haus (was auch sehr interessant aussah) und oben auf dem Berg tauchte das Dach der Burg am Himmel auf. Wir gingen durchs Wäldchen rauf zur Burg. Die unebenen Stufen im Waldboden waren etwas anstrengend, da sie alle unterschiedliche Höhen und Tiefen hatten, aber zum Glück war sie nicht allzu lang. Wir wurden mit einer tollen Aussicht belohnt. Die Wohnräume der Burg waren sehr ansprechend und als Büchersüchtige konnte ich mir so einige Ecken als tolle Leseecken vorstellen :-) Nach dem wir uns in der Burg umgeschaut hatten, aßen wir in der Schenke eine Kleinigkeit, wanderten so gestärkt von der Burg ins Tal hinab, direkt ans Wasser und den Waldrand.
Nach der vielen Bewegung fuhren wir zu unserer Ferienwohnung in Chemnitz und packten unsere Sachen aus. Der Abend klang dann bei einem gemeinsamen Freund sehr gemütlich aus.
hier nun die erste Bilderflut von Kriebstein:

















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