Ende Februar lernte Aaron noch seinen neuen Kumpel, mit dem passenden Namen "Buddy" kennen. Meine Freundin hatte kurz vor mir ihren alten Hund gehen lassen müssen und hatte sich auch für einen Welpen als Nachfolger entschieden. So packten wir eines Tages die beiden dicken das erste Mal zusammen in meinen Garten.
Die beiden fanden sich direkt cool und fingen an wie echte Kerle zu toben. Wenn ich mir so die alten Fotos anschaue, beide noch mit Welpenspeck und etwas toplatschig. Echt zu niedlich! (die Fotos findet ihr unten im Beitrag). Sie sollten sich von da an regelmäßig sehen und wir teilen immer noch unsere Erlebnisse und Gedanken bezüglich unser treuen und mittlerweile 7-jährigen Seelenhunde. Denn das sind die zwei wirklich und wir ergeben zusammen ein Vierblättriges Kleeblatt.
Nach Aarons erster Eingewöhnung, wollte ich mit ihm die Hundeschule besuchen. Ich hatte vorher angefragt, ob ich noch zur Welpenspielstunde kommen kann, da war Aaron aber vom Alter her knapp dran vorbei und so sollten wir direkt mit einem Junghundekurs starten. Wir hatten Glück und konnten direkt Anfang März starten. Die Hundeschule kannte ich bereits durch meine Schwägerin, weil unser Familien Schokolabbi Sando dort als Jungspund bereits die Schulbank gedrückt hatte. So fuhr ich gespannt mit Aaron auf der Rückbank meines Polos (Vorschriftsmäßig mit Geschirr und einer Autodecke gesichert) zur Hundeschule. Aaron mochte das Autofahren auf der Rückbank sehr gerne und so kam ich mit einem entspannten Hund an der Hundeschule an. Nagut, beim Aussteigen hatte er dann eine Reizüberflutung: andere Hunde, Menschen und viele Gerüche.
Als ich mich vorstellte und sie den Zusammenhang mit unserer Anmeldung bekamen, waren sie erstaunt wie klein Aaron für sein Alter war. Ok, ich hatte ja keinen Vergleich. Sandos Welpenzeit war zu lange her und Aarons Geschwister waren schon weg, als ich ihn mir anschaute. Also hatte ich einen "kleinen" Labbi-Rüden. "Da hättest du doch noch zu den Welpen kommen können, so klein wie der ist." Ich mochte die Trainerinnen dort direkt. Der Umgang war dort locker und offen, mit einer gesunden Prise von Humor. Allerdings ahnte ich da noch nicht, dass ich einen Taschenlabbi haben würde. Wir dachten einfach nur, dass er vielleicht langsamer wächst. Denn von der Kopfform oder den dicken Pfoten her, hätte er auch groß und kräftig werden können.
Die erste Stunde war eine Schnupperstunde, bei der alle für sich entscheiden konnten, ob es ihnen zusagt und sie weiter machen wollen oder vielleicht eine andere Schule besuchen wollen. Wir waren eine kleine Truppe von 8 Hunden + Besitzern. Die Rassen waren gemischt und Aaron fand auch direkt ein Labbi-Mädel zum spielen. Denn spielen durften die Lütten auf jeden Fall unter unserer Beobachtung und direkt mit ein wenig Theorie für uns Menschen neben bei.
Zwischendurch gab es immer mal eine kurze Übungseinheit. Es wurde erklärt was gemacht werden sollte und wie man es dem Hund entspannt beibringt. So kamen Sitz und Platz natürlich direkt dran. Was wir aber ja schon konnten ;-) wie gesagt, Sando hatte ja vorher auch die Schulbank gedrückt, da konnten wir uns ja schon "Wissen" abholen. Nur beim Platz war Aaron noch etwas zögerlich. Aber für die erste Stunde und dann auch noch mit Ablenkung durch die neue Situation echt super. Die erste Stunde verging so rasend schnell, dass wir uns schon auf das folgende Wochenende freute. Zuhause waren Aaron und ich richtig platt von der frischen Luft und den neuen Eindrücken.
Wer konnte da schon ahnen, dass wir dann später für 3 Jahre dort fast jedes Wochenende komplett verbrachten. Aufregende Zeiten kamen auf uns zu...
So Zeitreisen haben schon etwas ganz besonderes an sich und die bilder helfen den Erinnerungen so schön auf die Beine.
AntwortenLöschenMorgengruss von Ayka