Ja, ich liebe meinen Hund...aber manchmal fällt es einem etwas schwer. Der heutige Tag begann um 5:45 Uhr, wohlgemerkt meine Mutter und ich haben seit ein paar Tagen frei und schlafen etwas länger. Ein Umstand den Aaron eigentlich bisher auch genoss und ausnutzte. Aaron meinte heute aber zu früher Stunde aktiv zu werden und mich am Bett zu belagern. Dazu machte sein Verdauungstrakt eine Vielzahl von Geräuschen, so das ich dachte ok, lässt du ihn mal in den Garten.
Dort wurde aber nicht etwas hektisch los gelassen. Nein, der Herr stolzierte gemütlich durch sein Reich und schnupperte versonnen an einzelnen Gräsern. Dann wurde irgendwann mal kurz gepinkelt und sich wieder in Richtung Haus bewegt.
Ich ging leicht angefröstelt wieder ins Bett, während ich Aaron zum Trocknen in seinen Korb geschickt hatte. Kurze Zeit später, "Tapptapptapp" kam er die Treppe rauf und legte sich vor mein Bett. Warum haben Frauchen eigentlich so einen leichten Schlaf? Aarons Bauch machte weiterhin laute Partygeräusche und ich versuchte es weiter zu ignorieren. Aber irgendwie...naja, man schafft das einfach nicht. Man kann den armen Hund doch nicht vorsätzlich hungern lassen. Also Augen auf, wieder runter in die Küche und den unterversorgten Labrador füttern.
Ich beschloss, dann das Schlafen völlig überbewertet wird und ein Kaffee doch einfach eine tolle Lösung ist.
Gegen 9 Uhr fuhr ich dann bei leichtem Regen mit meinen Nichten und den Hunden zum Hafen. Denn hier im Wohngebiet knallten die ersten Idioten bereits heute Morgen und wir wollten ohne Böller einen Spaziergang genießen. Kurz vor unserem Ziele fing es dann so zu schütten und hageln an, dass die Straße direkt weiß wurde. Langsam fuhr ich auf den Parkplatz und wir warteten das Ende von dem Schauer ab. Zum Glück zog es recht schnell weiter in Richtung Stadt und wir konnten trocken (zumindest von oben) spazieren gehen.
Aaron und Tamme genossen diesen Gassi-Gang wieder in vollen Zügen. Aaron handelte wieder mal typisch und krönte für sich den Spaziergang mit einer Wälzeinlage in etwas Unbekanntem...Danke, mein Hund. Ich liebe dich wirklich!
Zuhause nahm ich dann sein Halsband ab und griff direkt in was matschig schwarzes. Ich dachte aber nicht weiter über die Konsistenz nach und reinige das Halsband sowie meine Hand. Es ist schon spannend wie einen 7 Jahre mit Aaron desensibilisieren. Eklig gibt es für mich eigentlich nicht mehr. Durch den Kopf geht mir dann nur noch ein:"Echt jetzt Aaron!"
Also ab mit dem kleinen Stinker ins Badezimmer, wo er sich wieder freiwillig in die Dusche stellte, mit den Vorderpfoten auf den praktischen Absatz in der Dusche. Ich reinigte auch nur das vom Wälzen betroffene Vorderteil, der Hintern war vom letzten Bad ja noch plüschig. Beim Abtrocknen machte Aaron wie immer einen auf niedlicher, plüschiger Labbi und nun beschallt er unser Haus wieder mit Schnarchlauten.
Kann man dem Kerl böse sein?


Nein, uns Labis kann man/frau einfach nur liebhaben. Frauchen hat breit gegrinst beim Lesen deines Berichtet.
AntwortenLöschenGruss Ayka
*lach* danke, sehr schön dann hat mein Beitrag seinen Sinn erfüllt. Ich liebe es wenn man sich mit anderen Leuten über die Eigenarten austauschen kann.
Löschenliebe Grüße
Sandra und Aaron