Samstag, 3. Februar 2018

Wenn sich das Aufstehen an einem Samstag lohnt

Wenn sich das Aufstehen an einem Samstag lohnt, obwohl es draußen saukalt und grau in grau ist, könnte eine Bella im Spiel sein. Aaron und ich hatten es gemütlich und warm im Bett, aber wir schälten uns dann doch vor 8 Uhr aus den Decken und frühstückten eine Kleinigkeit. Draußen lagen ein paar Flöckchen auf den Steinen und vom Himmel fiel immer ein Gemisch aus Regen und Schneegriesel. Dazu 2 Grad Minus...brrr...
Warm eingepackt und meine kleine Nichte noch abgeholt, starteten wir zum Deich. Wir hatten immerhin soweit Glück, dass es windstill war. Sonst wäre es wirklich sehr unangenehm gewesen sich draußen auf zu halten. Meine Nichte und ich liefen schon etwas mit Aaron an der Zufahrt zum Parkplatz entlang, wo Aaron direkt den Weg in die großen Pfützen fand.

Wirklich beeindruckend, wir frieren uns bei der Temperatur den Arsch ab und der Kerl geht noch plantschen. Hält aber das Pfoten reinigen zu Hause unter zur Hilfenahme eines Eimers für Labbi-Quälerei.... ja, schon klar Herr Aaron.

Als dann der kleine Flitzer von Bellas Frauchen in Sicht kam und an uns vorbei zum Parkplatz fuhr, wurde Aaron unruhig. Freudig jaulend zog er mich in Richtung Auto. Wenn das mal keine Freude ist, weiß ich auch nicht. Kaum waren die zwei ausgestiegen, flitzte Aaron zu Bella und begrüßte sie freudig. Kurz gegenseitig beschnüffeln und los ging es mit unserem Gassi Gang. Bei der Begrüßung fiel mir auf, dass Bella sich wieder weiter entwickelt hat. Sie ist zwar nicht enorm gewachsen. Aber ein Hauch vom babyhaften hat sich nun verwachsen. Sie wirkt im Ganzen etwas kompakter.


Die Stirn wird aber immer noch sehr kraus, wenn sie aufgeregt den Aaron beobachtet. Da ist immer noch sehr viel Haut zum Reinwachsen vorhanden. Aaron blieb zuerst an seiner Leine und Bella versuchte sich immer wieder darin, an ihm hoch zu springen und das Gesicht zu schlabbern. Aaron lief einfach stur weiter und ließ sie im laufen gewähren. 

Während Aaron aber durch die großen Pfützen schritt, blieb Bella stehen und suchte sich immer einem trockenen Weg drumherum. Wasser an den Pfoten ist noch nicht so ihres. Als wir weiter hinten auf den Wiesen liefen, kamen wir auf eine große Moosfläche ohne Pfützen. Da lief sie richtig freudig neben Aaron her. Nun konnte er sich ja nicht mehr im Wasser tummeln. 

Später ließ ich Aaron auch frei und im großen Umkreis schnüffeln. Aufs Rufen kam er immer stürmisch angelaufen, während Bella sich in Lauerstellung hinkauerte und ihn am liebsten im vollen Lauf gebremst hätte. Aber noch scheint sie sich das angesichts des Größenunterschiedes nicht so recht zu trauen. Heute fiel auf, dass sie nun mutiger wird und mal ohne Aaron voraus läuft und nicht an unseren Hacken klebt. Letztes Mal suchte sie ja immer noch ganz viel die Sicherheit in der Nähe von Frauchen. Nun wirkt sie etwas unabhängiger.

Meiner Nichte zu liebe ging es zum Abschluss noch  mal kurz auf den Deich und dann zu den Autos. Bella durfte bei Aaron Probesitzen. Ist schon niedlich wie er da völlig cool sitzt und versucht die wilde Hummel zu ignorieren, die dann versucht ihm auch noch die Lefzen zu lecken.


Hier kommen noch ein paar Outtakes von heute. Denn meine Kamera kann bei den Lichtverhältnissen und wilden Bewegungen keine scharfen Bilder machen. Vor allem nicht, wenn man zwei Hunde versucht aufs Bild zu bannen.





2 Kommentare:

  1. Herrlich wie die zwei einander geniessen. Aaron zeigt im Auto eine bewundernswerte Gelassenheit.
    Gruss Ayka

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  2. Ich freue mich so sehr für euch alle - die kleine Bella ist aber auch wirklich niedlich. So fängt das Wochenende richtig gut an.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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