Aaron hat gestern mal wieder bewiesen, was für ein echter Leisetreter er sein kann. Bekanntlich wohnen meine Mutter und ich ja zusammen. Während ich unter der Woche als erste aufstehe und den Hund raus lasse und füttere, ist es am Wochenende öfter mal anders herum. Wenn ich dann also länger im Bett liege und meine Mutter vor mir aufsteht, überlegt Aaron immer kurz.
Irgendwann ist der Gedanken Fressen zu bekommen größer, als der weiter kuscheln zu wollen und so läuft er dann begeistert runter in die Küche. Meine Mutter lässt ihn dann raus und gibt ihm danach sein Futter.
Der kleine Stinker möchte dann aber direkt wieder zu mir ins Bett wandern. Schließlich wurden ja alle Wünsche erfüllt und nun könnte man ja noch eine Runde neben Frauchen schnarchen. Alternativ wird auch gehofft, dass ich halb wach bin und ihm noch den vollgefressenen Bauch kraule.
Da wir nun aber durch längere Regenfälle einen sehr aufgeweichten Garten haben, muss Aaron wieder seine Pfoten fürs Abtrocknen her halten. Findet er übrigens total doof und unnötig. Naja, meine Mutter hat also gestern wieder alle Schritte hinter einander abgehakt und Aaron stiefelte in Richtung Treppe. Drei Pfotentapsen konnte er auf diese setzen, bis aus der Küche erschall: "Aaron, Korb!"
Es wurde still...keine weiteren Schritte auf der Treppe. Ich hörte nur ein Schnaufen und Brummen. Was man als gefrustet in Korb legen deuten konnte. Aber kurze Zeit später hörte ich Tapsen auf dem Laminat hier oben in Flur. Langsam näherte sich diese Schritte und als ich in Richtung Flur schaute (Zimmertür war auf) kam langsam Aarons Umriss um die Ecke. Als er merkte, dass ich ihn sehe blieb er erstarrt stehen. Ich muss in dem Moment so lachen. So ein Schlingel...das Schnaufen hatte also vom angestrengt langsam Treppe rauf schleichen gerührt und dass ich wach war, ließ ihn kurz innehalten, ich könnte ihn ja wegschicken.
Aber durch mein Lachen kam er ins Zimmer und nach kurzen Abtasten seines Bauches (der sich als trocken erwies) durfte er zum lachenden Frauchen ins Bett hopsen. Aaron ist manchmal echt der Kracher. Aber Schleichen beherrscht er schon echt gut.
Genauso kann er übrigens auch betont trampelig laut laufen oder sich hinwerfen. Mit diesem Hund ist einfach alles möglich. Aber sind das nicht die kleinen Anekdoten , die das Leben mit ihnen so lebenswert machen?
Wir werden uns gleich mal wieder dem Regenwetter draußen stellen. Soviel Glück wie gestern mit 2 trockenen Spaziergängen wird uns heute wohl nicht gewährt. Wir wünschen euch allen einen schönen Sonntag.


Ja, sie sind schon putzig. Ich hab Lilly beigebracht, sie beim abtrocknen zu drehen, damit ich gut an die Hinterpfoten drankomme. Ganz trocken krieg ich sie nie. Aber so eine Matschmasse möchte ich auch nicht auf der Couch haben :)
AntwortenLöschenAaron meint immer nicht genug Zeit für das Abtrocknen zu haben. Vorderpfoten werden noch elegant gereicht. Aber Hinterpfoten...vermutlich meint er immer noch nur 2 Pfoten zu haben. Meistens muss er sich halt hinlegen, dann gehen Bauch und Hinterpfoten auch zu reinigen. Meine Mutter krabbelt nur nicht mehr so gerne am Boden rum ;-) ich glaube im nächsten Jahr muss eine Tisch mit Rampe her...in Stehhöhe Hund trocknen.
LöschenSooo köstlich, ganz nach Labradormanier - wir wissen schon recht gut wie wir zu unseren Sachen kommen.
AntwortenLöschenFesttagsgrüsse von Ayka mit Erika
Ja, irgendwie haben die Labbis so ein eingebautes Spionage-Paket. Anschleichen in den ungünstigsten momenten, plötzlich wieder megatollpatschig und unkoordiniert sein und dann mega arm und verhungert gucken können. Vielleicht sind sie auch einfach gute Schauspieler?
Löschenliebe Grüße
Sandra und Aaron
Das ist aber echt niedlich ... und Schleichen kann anstrengend sein :) Bei uns mag Cara das Abtrocknen total gerne - sie springt immer auf unsere kleine Bank und genießt es mit dem handtuch richtig abgerubbelt zu werden. Shadow hat für so etwas auch keine Zeit ... denn hinter der Tür wartet dann ja meistens der gefüllte Napf ;)
AntwortenLöschenLiebe Weihnachtsgrüße,
Isabella mit Cara und Shadow
Abtrocknen an sich genießt er auch mal gerne. Vor allem wenn richtig der Pelz dabei geschubbert wird, aber Füsse putzen, was bei schlechtem Wetter ja öfter vorkommt, weil der Garten einfach noch tagelang unter Wasser steht (kaum zu glauben, nach dem trockenen Sommer) empfindet wahrlich als Zeitverschwendung.
LöschenDas mit dem Napf hinter der Tür ist morgens bei Aaron auch so. Da muss es morgens besonders schnell gehen.
liebe Grüße
Sandra und Aaron