Bereits Ende 2017 habe ich mal einen Einblick in meine Hundehaltungskosten für eine Jahr gegeben. Da ich für mich die Übersicht auch im Jahr 2018 gepflegt hatte, kann ich nun einen Rückblick auf die Kosten bieten und mal mit 2017 vergleichen.
In 2018 hatte ich Ausgaben in Höhe von 1.336.52 €, im Vorjahr waren es 1.126,49 €.
Aaron ist im Jahr 2018 nun 8 Jahre alt geworden. Chronische Erkrankungen hat er Gott sei dank bisher nicht und einzig leidiges Thema sind seine Krallen in diesem Jahr gewesen. Ich wage fast zu vermuten, dass es auch mit der extrem warmen und trockenen Witterung zu tun hatte und ihnen einfach die Feuchtigkeit fehlte. Denn in den Jahren davor war nichts damit los. Ernährungszusätze für Fell und Krallen bekommt er schon länger. Aber das nützt halt dem Feuchtigkeitshaushalt nichts. Das kennt ihr ja selbst von eurer Haut und den Nägeln.
Da sind wir thematisch auch beim Block Tierarztkosten. Die beliefen sich auf 233,83 € (in 2017 61,30 €). Lachhaft, vor allem wenn man bedenkt, dass ein Posten 122,15 € das Blutbild war und der kleinere Rest dann Wurmtest, Sanfte Manuelle Therapie und 2 Tierarztbesuche wegen der Daumenkralle waren. Wobei der eine mit der kleinen Narkose schon dramatischer angemutet hatte.
Aaron bekommt aktuell keine Impfungen mehr und Wurmkuren auch nur wenn ein Test positiv ausfällt. Aaron ist ohne Wurmkuren bereits schon 2 Jahre wurmfrei. Davor habe ich leider keine Untersuchungen gemacht. Zecken-oder Flohmittel bekommt er auch nicht. Für sein Immunsystem und evtl. als Zeckenabwehr bekam er das Jahr über Tablette mit Zistrose. Außerdem waren wir wenig im Wald unterwegs und fast nur an der Küste. Da hatten wir bisher nie Zeckenfunde.
Das Blutbild hatte ich der Kontrolle wegen machen lassen. Einfach schauen ob alle Werte bei ihm im Rahmen sind. Er hatte einen kleinen Calcium Mangel.
Für Spielzeug habe in diesem Jahr nur 23,96 € ausgegeben. Er hat einfach viel und ich habe aus alten Socken zum Beispiel eine Krake gebastelt. Außerdem bekam er von Freunden / Familie Spielzeuge geschenkt. 2017 waren es noch 51,95 €.
Für Futter (also rein das Trofu & Nafu) habe ich 292,06 € ausgegeben. 336,99 € in 2017. Dazu kommen dann Leckerchen (Kleinkram in Richtung Hundekekse) 15,27 € und Knabberkram (Knochen, Trockenfleischartikel) 112,78 €. 2017 lagen Leckerchen bei 69,41 € und Knabberkram 95,30 €. Hier merkt man, dass mir Leckerchen nicht mehr so wichtig sind. Kekse kann ich selber backen oder nehme auch gerne Karotten und kleine getrockente Brotstücke.
Nahrungsergänzungen (Kollagenhydrosilat, Kieselgur, Biotin, Calcium, Bierhefe...) für 146,98 €. Das waren 2017 noch 70,69 €. Ja, der Hund wird älter und ich gebe lieber immer mal was dazu. Er bekommt nicht zur gleichen Zeit alles und auch nicht alles das ganze Jahr durch. Denn das kann genauso wenig gesund sein, wie garnichts zu geben.
Unter Gassikram habe ich ein Ersatzhalsband, 3 Mäntel und die Autorampe für 149,15 € Das wird im nächsten Jahr dann wieder niedriger ausfallen. Denn das sind Artikel die kaufe ich nicht regelmäßig neu. Die sind schon so ausgewählt, dass sie nun länger halten. Außerdem Mantrailingkurs, Krallenschleifer und Autodecke für 95,97 €, hier lag ich im Vorjahr bei 144,69 €.
Hier mal in Reihenfolge nach Höhe:
- tägliches Futter (Trockenfutter und Nassfutter): 292,06 €
- Tierarzt: 233,83 €
- Halsband, Mäntel, Autorampe: 149,15 €
- Nahrungsergänzungen: 146,98 €
- Gemüse und Obst: 146,52 €
- Hundesteuer: 120,- €
- Knabberkram (Knochen, getrocknete Kauartikel): 112,78 €
- Mantrailingkurs, Krallenschleifer, Autodecke: 95,97 €
- Spielzeug: 23,96 €
- Leckerchen: 15,27 €
Jedes Jahr kann mit Hund anders aussehen. Einige Kosten kann man steuern. Zum Beispiel die der Leckerchen oder der Knabbereien und dem Hundefutter. Andere wir Tierarzt, Pflege oder Hilfsmittel sind etwas spontaner und könnten auch richtig zur Kasse bitten. Der Fall ist bei uns zum Glück noch nicht eingetreten.
Und wie schon zum Abschluss meinen Beitrages von 2017 geschrieben:
Die Übersicht weist nur auf, was der Hund kosten kann...nicht was er wert ist :-)
Denn Aaron ist wie jeder Hund, einfach unbezahlbar!


Spannend was du da zusammen getragen hast. Ich benatrage dass im 2019 der Budgetposten für Leckerli mindestens so hoch angesetzt wird wie die Hundesteuer.
AntwortenLöschenJawohl ja - meint Ayka
*lach* ich bin ja eher für Hundesteuer Abschaffung oder zumindest Nutzung der Steuer für den regionalen Tierschutz. Das hätte wenigstens Sinn, auch wenn die Hundesteuer absolut nicht gerecht ist. Och, für Aaron sind ja Obst und Gemüse quasi auch Leckerchen ;-)
LöschenOder der eine oder andere Fisch...
liebe Grüße
Sandra und Aaron
Eine echt interessante Aufstellung - und eine gute Anregung ... wobei ich mir noch überlegen muss, ob ich wirklich wissen will, was so die gefühlte Tonne leckerchen kostet die Shadow futtert ;) Ich werde es zumindest mal probieren und in 12 Monaten sehen wir ja ob ich durchgehalten habe!
AntwortenLöschenWobei bei uns das meiste Geld sicher für alles Essbare ausgegeben wird ... Kissen, Decken, Leinen und auch Spielsachen sind hier noch in großen Mengen vorhanden.
Liebe Grüße,
Isabella mit Cara und Shadow
Ja, ich fand es auch mal interessant. Auch um mein Konsum Verhalten zu hinterfragen. Denn grad in Aarons Anfangszeiten habe ich mich doch zum dritten oder vierten Halsband hinreissen lassen. Etwas was Aaron ja völlig wurscht ist und ja eigentlich keinen nutzen hat. Aber mittlerweile sind Leinen, Halsbänder, Hundebetten und nun auch die Rampe halt vorhanden. Das taucht dann zukünftig so schnell nicht wieder auf.
LöschenDecken sind vorhanden, gerne werden alte Bettbezüge fürs Hundebett genutzt, darin eine einfache Wolldecke etc.
liebe Grüße
Sandra mit Aaron