Samstag, 23. Februar 2019

Riesen Berner und Taschenlabbi on Tour

Am heutigen Tag war uns das Wetter gewogen und als Stefan gegen Mittag schrieb, dass er eine Runde mit Clyde drehen wollte, schlossen Aaron und ich uns nur zu gerne an. Super Wetter, vorher gut gegessen und dann nette Gesellschaft für einen Verdauungsspaziergang. Besser geht es doch nicht.
Also an der Casa Berner Aaron zu Clyde in den Kofferraum gelassen und danach kurzzeitig auf klingelnde Ohren vorbereitet. Denn sobald es los geht eskaliert Clyde ekstatisch im Kofferraum. Hohes, kläffiges Bellen von einem Berner mit einem mehr als voluminösen Brustumfang. Wir Menschen waren wie immer begeistert und stellten uns kurzzeitig vor, was wäre wenn wir Clyde eine Papiertüte geben würden, in die er beim Hyperventilieren rein atmen könnte.
Schaltet eurer Hirn da auch direkt auf ein Comicbild dieses Berners? 

Kaum das wir abbremsten um in die Einfahrt zum Elpersbüttler Wald ab zu biegen, ging der grad ruhiger gewordene Clyde wieder ab. Ich frage mich immer was Aaron dabei wohl denken mag? Oftmals liegt sein Kopf ja auf der Rückenlehne, den Rücken zu Clyde gedreht sitzt er so und schaut aus dem Fenster. Ignorieren scheint Aarons Devise zu sein.

Wir begonnen unseren Spaziergang, bei dem Aaron mich regelmäßig ausbremste. Flexileine mit 5 Meter, reicht bei der grauen Eminenz nämlich nicht mehr. Er braucht nun länger zum Schnüffeln. Vorher konnte ich immer weiter laufen und bevor das Ende erreicht wurde, ging er von sich aus weiter. Nein, nun schmeist er den Anker raus und rührt sich nicht. Erst wenn er gefühlte 20 mal an dieser Stelle geschnüffelt hat und sich entscheiden konnte, ob er da markiert oder nicht, geht es weiter.


Clyde lief derweil voraus und interessierte sich nicht für uns Menschen und den angeleinten Aaron. Etwas später machte ich Aaron auch los und siehe da, es ging recht gut. Aaron interessierte sich natürlich sehr für die großen Gräben an dieser Strecke und ich rief ihn bei zuviel Interessse zu mir. Tja, wären da nicht verhängnisvolle Sätze von Stefan gekommen.
Einmal sowas wie, wenn Aaron doch in Graben geht, wird das gefeiert. Dreimal dürft ihr raten, was kurze Zeit später passierte. Ausgerechnet einen recht zugewachsenen Graben suchte Aaron sich aus, um meine Anweisung und mein Rufen zu ignorieren und rein zu hüpfen. Irgendwas roch da toll und er kletter im Graben über einiges Geäst. Ich lockte und hoffte, dass der Graben nicht stinkt. Aaron kam, leider war bezüglich des Geruches mein Wunsch nicht aufgegangen. 

 

Aaron war glücklich einen nassen Bauch und Beine zu haben. Stefan amüsierte sich über den konsequenten Dickschädel meines Hundes, denn sonst wäre der Spaziergang ja viel zu harmlos im Vergleich zu früher ausgefallen. 

Ein Stück weiter kam noch ein toller Satz: Aaron würde ja gar nicht mehr flott los rennen, so übers Feld oder so. Ähm, ja kurze Zeit später: "Oh, eine Feldauffahrt. Da geh ich mal rauf." Das sah man so richtig in Aarons kleinen Kopf rattern. Rauf auf den Acker und als ich rief, nicht den Weg zurück nehmen. Nein, auf der anderen Seite an dem tiefen Graben entlang laufen und dann auf die bescheuerte Idee kommen, ein Stück runter zu laufen und dann zu springen. Ehrlich? Ich dachte, dass schafft der nicht und landet wie ein nasser Sack mindetens halb im Wasser. 

Nein, er schaffte es aber. Es sah zwar nicht so sportlich elegant aus, wie wenn er mit richtigem Anlauf springt, aber er landete sicher auf der anderen Seite. Dieser Hund ist echt der Kracher. 


Clyde interessierte sich nicht groß für Aaron, aber gegenseitig die Markierungen überpinkeln war beiden wichtig. Meistens lief Aaron auch hinter Clyde her und sie suchten die gleichen Stellen zum Schnüffeln und Pinkeln auf. Für ein paar Fotos mussten sich die beiden auch mal hinsetzen / hinlegen oder mal auf uns zu sprinten. 



Trotz der schwierigen Verhältnisse dank zuviel Licht, hat Stefan noch einige Bilder gezaubert. Meine Handyfotos sehr ihr im Text eingebaut. Zum Vergrößern einfach drauf klicken. 

Daheim erfolgte eine Unterbodenwäsche an Aaron. Der Geruch war einfach nicht angenehm. Nun döst er im Bademantel gekleidet in seinem Korb. 


2 Kommentare:

  1. Enfach herrlich die Beiden zu begleiten
    meint Ayka

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  2. Ich kann mir gut vorstellen, wie viel Freude Aaron an dem nassen Bauch und dem passenden Geruch hatte ... solche Sachen mag Shadow auch sehr gerne ;) Und gerade jetzt wenn es schön modrig riecht, da ist die Anziehungskraft der Gräben extrem hoch!
    Aber es sieht schon nach einem schönen Spaziergang aus - und gerade bei dem Wetter war es sicher auch ein Genuss!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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