Das Wetter der letzten Tage war Mitte der Woche noch etwas launisch. Ich hatte ursprünglich lange Spaziergänge nach Feierabend geplant und irgendwie kam immer was dazwischen. Plötzlicher Notstand, Müdigkeit /Faulheit und einmal war es echt zu ungemütlich draußen.
Ich muss nicht unbedingt bei Sturm mit Aaron länger draußen rum rennen. Da kuscheln wir dann lieber auf dem Sofa:
Aaron hat sich irgendwie in meine Wolldecke auf dem Sofa verliebt. Entweder kuschelt er alleine drauf oder wenn ich schnell genug bin, darf ich mich noch zudecken und er kuschelt sich dann auf mich und die Decke. Man sieht es geht dabei sehr genüsslich für ihn zu.
Manchmal lässt er sich auch richtig von mir massieren. Da parkt er dann zwischen meinen Beinen ein und lässt sich die Schultern und den Nacken massieren.
Dabei wird der Kopf so schwer, dass er dann entweder links oder rechts auf meinem Bein ruht, bis irgendwann der Hund wie in schlaffer Sack umfällt und dann den Bauch gekrault bekommen möchte.
Mit Frauchen ist Sofa einfach am schönsten und wenn ich dann beim Lesen eine Hand frei habe, kuschelt er sich an mich. Dabei stelle ich immer wieder fest, dann sein Taschenlabbi Format genau auf meine Armlänge abgestimmt ist. Wenn er sich so ankuschelt, komme ich mit der Hand entspannt an den Bauch zum Kraulen. Es ist halt alles perfekt an unserer Beziehung ;-)
Tamme versucht bei jedem Besuch seinerseits auch noch Streicheleinheiten abzustauben. Da wird man dann auch vom Hundekissen aus angehimmelt:
Da es ab Samstag plötzlich warm und schwül wurde, war uns allen tagsüber nicht wirklich nach kuscheln. Dafür durften die Kumpel zusammen den heimischen Garten genießen und setzten zu einem Wettbrutzeln in der Sonne an. Aber bei den Spaziergängen dann hechelnd signalisieren, dass es bitte zu warm für Bewegung ist.
Schon am Freitag hatten wir spontan noch Fiete und sein Frauchen getroffen. Wir wollten gerade den Heimweg antreten, weil wir unseren Gassigang schon hinter uns hatten und Fiete kam quasi gerade an. Natürlich mussten wir Menschen noch ein wenig schnacken und Aaron schaute sich Fietes tolles rollendes Zweitzuhause an. Da ist Aaron mächtig neidisch drauf. Aber Fiete lässt ihn immer großzügigerweise alles nach Futter absuchen.
Freitag hatte unser Gassigang noch mit bedeckten Himmel und kaltem Wind angefangen. Als sich kurze Zeit später die Sonne durchkämpfte, wurde es direkt drückend warm.
Aaron guckte mich direkt schnaufend an. Reicht bei der Wärme Frauchen. Dabei hatten wir knapp 20 Grad. Aber der Luftdruck tat sein übriges. Kreislaufwetter würde man sagen.
Aaron hatte am Samstag bereits um 5:45 Uhr den ersten Spaziergang, am
innerstädtischen Flusslauf und durch die Innenstadt entlang, absolviert.
Da war es noch bedeckt, aber es herrschte schon eine gewisse
Luftfeuchtigkeit. Genau die Art von man schwitzt ohne kaum was getan zu
haben. Nach einem ausgiebigen Frühstück und erstem Verdauungsschlaf für
Aaron, trafen wir uns um 9 Uhr mit meiner Freundin und Kumpel Fiete am
Hafen. Bis dahin hatte sich die Sonne durchgekämpft, wurde aber auf
unserem Weg zum Glück durch einen erfrischenden Wind etwas abgedämpft.
4,6 km waren wir am Ende gewandert und es war richtig schön. Allerdings hatte Fiete fleißig Zecken aufgesammelt. Die wir aber direkt auf seinem gelben Fell krabbeln sahen und entfernten. Bei Aaron habe ich noch keine gefunden. Aber mit seinem dichten schwarzen Pelz, fallen sie mir meist auch erst später auf.
Am Nachmittag wurde es richtig warm und es zogen auch kleine Gewitterfronten mit leichten Regenschauern durch. Aber die meiste Zeit war es warm und schwül. Ich verbrachte den Nachmittag lesend auf der Terrasse und die Hunde konnten in den Garten. Nachmittags ging es kurz auf den heimischen Feldweg...musste aber wegen eines Gewitterchens kurzzeitig abgebrochen werden. Abends ging es noch mal in Richtung Hafen, wo Tamme und Aaron noch eine entspannte Runde schnüffeln konnten.
Sonntagmorgen Nebel und Feuchtigkeit über den Feldern. Aber beim erneuten Treffen mit Fiete und Frauchen am Hafen, stellten wir bald fest, dass auch dieser Tag sich etwas schwül entwickeln wollte. Ab Mittag kam auch die Sonne durch und man hielt sich lieber im Schatten auf. Aaron wechselte zwischen in der Sonne Brutzeln auf Rasen und Steinweg, sowie Abkühlen auf der schattigen Terrasse hin und her. Der Gassigang auf dem heimischen Feldweg war für Aaron dann von der Sorte: Frauchen, kannst du dir sparen. Mir ist zu warm. Tamme hatte ein wenig mehr Energie und sprang durchs Grün.
Ich lasse mich nun überraschen, wie sich das Wetter in der nächsten Woche noch weiter entwickeln will. Noch war die Wärme händelbar, wenngleich das Schwüle an der Wohlfühl-Grenze kratzte.
Wie war das Wochenende Wetter bei euch so?










Unser Wetter war wie eures :) Bei der geringen Entfernung ja auch nicht so überraschend!
AntwortenLöschenAber auch hier waren die Hunde nicht wirklich begeistert von den so merkwürdig wechselnden Temperaturen - mir hat der veränderte Luftdruck zu schaffen gemacht! Aber wenigstens am Sonntag war es dann so gut, dass die Hunde endlich Stunden im Garten verbringen konnten - mit erfirschenden Badeeinlagen und viel Wälzen im frisch gemähten Gras!
Liebe Grüße,
Isabella mit Cara und Shadow
Im Garten genießen unsere 2 sogar die warme schwüle Luft, sie wechseln dann halt nur von Sonne zu Schatten und umgekehrt. Gassigänge fanden sie nur anstrengend, was aber auch mehr dem Luftdruck zuzuschreiben war.
Löschenliebe Grüße
Sandra und Aaron
Oh ja unser Wetter war auch sooo warm! Dem Kleinen hat es gefallen...
AntwortenLöschenAber ich frage mich wie ihr es immer auf dem Sofa so gut findet... viel zu warm!!!
Schlabbergrüße Bonjo
Ich glaube das liegt daran dass Labbis es schon gerne Kuschelwarm haben. Also beim Schlafen darf es warm sein. Aaron liebt ja auch unsere Fußbodenheizung und liegt da sehr gerne drauf, wenn sie an ist.
LöschenLiebe Grüße
Sandra und Aaron