Das Zusammenleben mit einem Hund hält eine Menge Abenteuer bereit. In jungen Jahren ist natürlich die Erziehung ein großes Thema. Wobei ich finde, dass dazu unbedingt das sich Kennenlernen und Zusammenwachsen gehört. Man wird zu einer Einheit, man kann sich gegenseitig lesen und es kommt eine Alltagsroutine rein.
Aaron ist ein Traum von einem Hund und manchmal beneide ich ihn echt um seine Kunst der Entspannung.
Im Alter hat er diese Kunst noch mehr verfeinert. Es gibt keinen Platz, an dem er nicht genießerisch schlafen kann. Er liebt nach wie vor das Badezimmer mit der Fußbodenheizung. Dann sind mein Bett und das Sofa wichtige Kuschelorte. Wenn ich mal nicht zu Hause war, hat er die Plätze auch alleine aufgesucht. Aber am liebsten kuschelt er mit mir zusammen. Das führt mittlerweile soweit, dass er mich abends, wenn ich dann noch in der Küche sitzen sollte oder unten im Wohnzimmer, er vor mir sitzt und mich hypnotisiert. Der niedlichste Blick wird heraus geholt, der Körper rückt in sitzender Position immer näher an meine Beine und in der letzten Stufe, wird er seinen Kopf auf mein Bein legen.
Wenn ich dann sage, "Wollen wir nach oben kuscheln", ist er ganz schnell die Treppe hoch. Da verbringen wir den Abend dann auf meinem Sofa, wo ich TV schaue oder lese. Das fordert er tatsächlich jeden Abend ein. Aber ab und an muss er auch mit einem "Nein" Leben. Denn natürlich mache ich auch mal abends andere Dinge oder möchte halt den Abend unten im Haus verbringen. Dann geht er irgendwann beleidigt in sein Hundebett oder sogar auch alleine nach oben.
Wenn ich dann später ins Bett gehe, liegt der Hund so völlig entspannt da. Da kann er mir doch nicht erzählen, dass ein Abend ohne kuscheln auf dem Sofa nicht schön ist. Ich finde seine entspannte Haltung verrät ihn eindeutig. Für mich heißt es dann immer schieben und an der Decke ziehen, damit ich dann überhaupt eine Decke zum Schlafen habe.
Gerade wo ich nun wieder im Home Office bin und Aaron nun gemerkt hat, dass das der "neue" Ablauf ist, wirkt Aaron noch eine Spur entspannter. Wenn ich sonst zwischen Home Office und Büro wechselte, war er sehr klettenhaft und lief mir durchs Haus ständig hinter her. Da merkt man, dass er dann doch lieber einen einheitlichen Rhythmus hat und sicherer ist, wenn jeder Tag ein ähnliches Schema hat. Er genießt nun die viele Zeit an meiner Seite bzw. halt zu wissen wo ich bin.
Was für ein schöner - und entspannter - Beitrag :) Und ich gebe zu,auch ich beneide manchmal unsere Hunde umdie Fähigkeit (fast) überall ihre Ruhe zu finden und sich zu entspannen.
AntwortenLöschenAuch hier ist ein Ablauf mit vielen Routinen entspannt für die Hnde - wobei natürlich auch Abweichungen davon nicht vermeidbar sind. Aber ich finde es zu süß, wenn ich mit dem Homeoffice fertig bin und der eine oder andere Hund dann noch "Überstunden" macht - weil er den Feierabend verschlafen hat ;)
Liebe Grüße,
Isabella mit Cara und Shadow