Auf Danis Blog haben wir einen wundervollen Beitrag über ihren Hund Inuki gelesen: 10 Dinge, die Inuki euch nie erzählen würde. Dabei erfährt man ein paar Dinge, die man so aus den Beiträgen über Inuki noch nicht rauslesen konnte. Da die Idee so schön ist und Dani sich über weitere Mitstreiter freut, habe ich mich direkt an diesen Beitrag gesetzt.
Ok, 10 Dinge über Aaron oder die geballte Wahrheit:
1. Aaron ist ein Leinenpöbler. Bei der Hälfte der Hunde die uns begegnen, motzt er an der Leine. Mittlerweile weiß ich allerdings, dass das auch die Hälfte ist, die nicht ganz entspannt auf einen zu kommt oder ihm schon von weitem dem Stinkefinger zeigt. Ruhige, neutrale Hunde lässt Aaron ohne einen Mucks passieren oder wäre sogar an einem Kontakt interessiert. Trotz allem ist er gut sozialisiert und lässt andere Hunden auf Freilaufflächen in Ruhe bzw. nimmt Kontakt auf, wenn es gewünscht ist.
2. Aaron versteckt sich gerne vor uns im Garten. Wenn er der Meinung ist, dass es draußen grad richtig genial ist und man ihn rein holen will, dann versteckt er sich wahlweise im Bambus oder in den anderen Sträuchern. Man kann rufen wie man will, er reagiert nicht. (bei solchen Aktionen haben wir auch schon mal das Haus abgesucht, weil wir sicher waren, das er eigentlich drinnen sein müsste). Da er also auch rufen ignorieren kann, hilft nur mit Futter zu klappern.
3. Aarons Schwäche ist Essen. Mit Futter bekommt man ihn immer umgestimmt oder motiviert. Wenn er schläft und ich löse in der Küche eine Banane von den anderen Bananen ab, wacht er wegen dieses kleinem "Knack" auf und sitzt im nächstne Moment grunzend und sabbernd neben mir.
4. Banane und Apfel sind sein Steak. Echt der Hund sabbert für diese beiden Dinge ganze Meere in unsere Küche. Das haben wir für Fleisch, Nassfutter oder Fisch noch nicht so gesehen.
5. Vor lauter Futtergier klappt es nicht mehr so einfach Aaron neue Tricks bei zu bringen. Nach kurzer Zeit wird er so hampelig und macht alle bekannten Übungen durch einander. Auch wenn wir mit weniger leckeren Dingen arbeiten, wird er irgendwann völlig von seinem Fresswahn überrannt.
6. Aaron ist auch trotz Kastration ein richtiger Rüde, wenn es um gut richende Damen geht. Aaron ist der beste Beweis, dass eine Kastration ein Verhalten nicht abschalten kann. Er ist nur weniger triebgesteuert und entspannter geworden. Aber das war unsere Rettung. Mehr dazu hier: Warum Aaron noch ein echter Rüde ist
7. Aaron liebt Krebse und Krabben. Für Wollhandkrabben klebt am Hafen regelmäßig die Nase am Boden, in der Hoffnung welche zu finden. Die werden an Ort und Stelle verspeist.
8. Aarons große Liebe war eine Bullterrier Dame namens Ive. Die beiden waren von Anfang an schon sehr interessiert aneinander. Als beide dann kastriert waren, wurde die beste "rauf und tobe, kuschel und putz Freundschaft" drauß. Aaron hat die stürmische Art von Ive immer tolleriert und ließ sich wirklich Zähne, Ohren und Rachen von ihr Putzen. Beim Toben krachten die beiden ab und an in der Luft gegeneinander oder warfen sich in Judorollen auf den Boden.
9. Aaron findet Männer besonders cool. Wenn Pärchen hier zu Besuch sind, sucht er meistens den Kontakt zu den Männern. Ich vermute Frauen stehen bei ihm für Erziehung und Männer für Spaß und Blödsinn. Denn Aaron wurde hauptsächlich von meiner Mutter und mir erzogen. Dann in der Hundeschule waren es auch nur Hundtrainerinnen. So wurde er quasi von klein auf geprägt.
10. Aaron ist mit all seinen Ecken und Kanten der perfekte Hund für mich. Die meiste Zeit ist er eine coole, gelassene Socke und arbeitet mit mir begeistert an Agility, Mantrailing oder Hundetricks. Ein Hund der einfach alles mit macht und neugierig und offen in die Welt blickt. Ein Optimist, der aber ausgeglichen genug ist, nicht freudig grinsend durch die Welt zu springen und anderen auf die Nerven zu gehen.

Das liest sich so schön und besonders klasse finde ich die Nummer 10. Wenn man seinen perfekten Hund gefunden hat, ihn annehmen kann, wie er ist. Ich freue mich für Dich...
AntwortenLöschenViele liebe Grüße
Sabine mit Socke
:-) Danke, wir lieben unsere Hunde ja schließlich mit allen Ecken und Kanten.
LöschenIch fand das auch schon bei Dani interessant - und habe mich hier auch darüber gefreut. Manches hat mich zum Shmunzeln gebracht - wie die Tatsache, dass Aaron Banane und Apfel so mag ... manches wusste ich schon (wie die Liebe zu Wollhandkrabben)!
AntwortenLöschenLiebe Grüße,
Isabella mit Cara und Shadow
:-) Danke, ja Aarons Essgewohnheiten sind schon ein Highlight. Aber das macht die Fütterung auch sehr einfach bzw. die Belohnungsmöglichkeiten.
Löschenliebe Grüße
Sandra und Aaron