Sonntag, 22. Dezember 2019

Aarons Gast

In der letzten Woche hatte Aaron einen Gast: sein Familien-Kumpel Buc zog für ein paar Tage bei uns ein. Von Dienstag bis Samstag war der große Bursche immer an Aarons Seite. Aaron nahm den Besuch auch total entspannt auf. Als hätte dieser schön öfter bei uns genächtigt.
Im Garten wollte Buc allzu gern mit Aaron toben und animierte ihn auf die tollste und charmanteste Art. Aber es war nichts zu machen. Aaron schaltete auf sturr und schnüffelte lieber verträumt im Garten rum.

Da ist Aaron manchmal wirklich echt fies. Tamme lässt er ja auch manchmal links liegen. Dabei spielt Aaron echt gerne und wild. Aber halt nur wenn er will. Ich denke mit Buc dauert es einfach noch eine Weile. Aaron braucht schon eine lange Zeit bis er auch mit neuen Freunden spielt.

Dafür konnte ich ein paar Fotos von Buc machen. Der liebe Kerl ist nämlich ein ganz hübsches Exemplar eines Schäferhundes. Seine großen Ohren sind immer auf Empfang und wunderbare Stimmungsanzeige.
 


 
Am Dienstagnachmittag liefen der Seelenfänger und ich gemeinsam mit Aaron und Buc eine große Runde im Wald Christianslust. Der Wald ist immer wieder herrlich und man kann dort viele verschiedene Runden wandern. Der Hundefreilauf war zu der Zeit gut besucht, also fuhren wir gleich weiter und hielten auf einem der Waldwege. Hier kann man eh viel weiter und abwechslungsreicher spazieren, als in dem eingezäunten Areal. 

Wir wunderten uns nur, dass abgesehen von den Autos beim Hundefreilauf keine weiteren Autos oder Spaziergänger / Radfahrer dort zu treffen waren. Wir waren allein auf weiter Flur könnte man so sagen. 
Abends kam dann der AHA-Effekt: da in der Nähe ein Wolf schön öfter Schafe gerissen hatte, wurde der Waldkindergarten vorerst im Wald geschlossen und an einen anderen Ort verlegt und es wird abgeraten dort im Wald zu spazieren. 

Das erklärte nun warum unser Spaziergang so ruhig verlief. Wir werden vorerst auch nicht mehr dort spazieren gehen. Auch wenn so ein Wolf scheu ist, kann ich zum Beispiel nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass Aaron nicht pöbeln würde, wenn er einen Wolf sichtet. Außerdem weiß man nicht, ob der Wolf noch die normale Scheu an den Tag legt. Da er auch schon viele Schafe gerissen und verletzt hat und dies wohl schön über das normale Verhalten hinaus gehen soll.

Wie gesagt, ich habe nichts gegen Wölfe. Aber ich muss nun auch nicht gezielt in ihrem Revier rumstreifen. Die Züchter haben ihre Schafe übrigens in der Gegend nun rein geholt. Also wird er in der Form auch vorerst keine Nahrung mehr finden. Mal schauen wie sich das Thema weiter entwickelt.


Aaron hatte die große Runde im Wald genossen und sich zwischendurch  mit Sabber dekoriert. Echt hübsch oder?
Buc war immer ganz der treue Schäferhund mit seinen Ohren und Augen bei uns. Toll wenn ein Hund so aufmerksam ist. Aaron war ja in dem Alter eher die Sorte: "Ich mach mich mal selbstständig und erkunden die Gegend. Frauchen rennt ja nicht weg."

Auch Mittwoch, Donnerstag und Freitag ging es dann immer nach der Arbeit mit den Jungs unterwegs. Meine Schwester und ich packten die beiden in meinen Kofferraum und fuhren dann zum Deich. Auf der Straße die am Deich entlang führt, konnten die zwei wunderbar ohne Leine laufen. Aaron hielt dann auch ab und an flott mit Bucs Tempo mit. Zum Glück blieben wir auch immer trocken und konnten uns auch mal über den Rest Abendsonne freuen. 
Nun werden die Tage ja wieder länger und es kann nur besser werden.  ;-)

Am Samstagmorgen sind meine mittlere Nichte und ich mit Aaron und Buc spazieren gegangen. Der letzte gemeinsame Gassigang bevor Buc mit Frauchen wieder heim fuhr. Es war eine tolle gemeinsame Hundezeit. Aaron hat ganz entspannt mit Aaron seine Hundebetten geteilt und auch bei der Fütterung war er lange nicht so hektisch, wie sonst bei Besuch. 


Buc ist als Besucher auch total angenehm. Zwischendurch kam er dann zu mir und Aaron (wenn Aaron bei mir auf dem Sessel lag) und schnüffelte an dem schnarchenden Aaron. Wenn wir morgens die Treppe runter kamen und Buc schon vor uns unten war, bekam Aaron ein Schlabberbussi von Buc.

Der große Schäfi ist jedenfalls ein lieber Kerl, der sich nicht eifersüchtig irgendwo zwischendrängt, sondern einfach mit da ist. Er legt sich auch einfach mal hin, döste und wartete auf sein Frauchen. Also ist er nicht nur bei seinem Herrchen und Frauchen entgültig angekommen, sondern hat uns auch als Teil seiner Familie akzeptiert. Ein toller Hund!


4 Kommentare:

  1. Ich finde das toll, dass Buc so gut aufgenommen wurde. Ich bin etwas traurig, da dies bei uns nicht ginge. Socke wird mit zunehmenden Alter unfreudlicher und zeigt den Gasthunden gleich, wo der Hammer hängt. Zudem zieht sich sich dann zurück. Es gab sogar schon einmal den Fall, dass wir Socke ins Schlafzimmer bringen mussten, weil sie den Gasthund maßregelte. So stelle ich mir natürlich keinen Besuch vor und daher verzichten wir größtenteils auf Hundebesuch. Ausnahmen gibt es...

    Du kannst stolz auf Aaron sein und auf Buc sowieso...

    Viele liebe Grüße zum 4. Advent
    Sabine mit Socke

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    1. Hallo ihr Lieben,
      ja Gastfreundschaft ist Aarons große Stärke. Das ist auch irgendwie der Ausgleich dafür, dass er ab und an an der Leine so fies pöbelt.
      Dass er zu Hause mit anderen Hunden nett ist, ist mir viel wichtiger. Aber Buc ist auch einfach unkompliziert. Zu Anfang war er nur sehr unsicher und dazu aufgedreht. Aber Aaron konnte damit um.
      liebe Grüße
      Sandra und Aaron

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  2. Was für ein süßer Übernachtungsgast - und wie toll, dass Beide damit so überhaupt keine Probleme hatten. Ich bin gespannt, ob Aaron sich irgendwann zu einem Spiel überreden lässt ;)
    Wir hatten ja in diesem Jahr auch schon netten Besuch - und sind auch sehr froh, dass Cara und Shadow damit kein Problem hatten - wobei der kleine Ritchie ja auch echt ein Sonnenscheinchen war.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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    1. Ja Buc ist wirklich ein süßer Kerl. Es ist schon entspannt, wenn man Hundebesuch haben kann. Bisher passte auch immer die Chemie.
      liebe Grüße
      Sandra und Aaron

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