Samstag, 28. März 2020

Normalität erhalten

Während gefühlt viele Menschen etwas verrückt in dieser Zeit handeln, versuchen wir uns die Normalität soweit es geht zu erhalten. Wir kaufen zwar seltener ein, aber machen trotzdem keine großen Hamsterkäufe. Meine Einkaufszeiten lege ich auf die ruhigeren Phasen und hoffe, dass auch bald wieder Normalität in die Supermarkt-Regale einzieht. Denn bisher sind hier zahlreiche Artikel immer noch Mangelware.
Auch wenn es immer heißt es gibt genug Ware, habe ich bestimmte Sachen schon lange nicht mehr im Regal stehen sehen. Das stimmt einen schon nachdenklich: Kaufen die Leute wirklich immer gleich wieder alles leer? Müssten auch die Hamster nicht langsam genug haben?

Während andere nicht mehr arbeiten können oder wieder andere weiterhin im engen Kontakt zu ihren Mitmenschen arbeiten müssen, bin ich seit einer Woche im Home Office. Auch wenn ich es noch aus der Vergangenheit kenne, ist es für mich gewöhnungsbedürftig. Denn eigentlich kenne ich nur wuselige Bürotage mit vielen Kollegen und nur in Urlaubszeiten auch mal ruhigere Phasen. 

Ich habe mir meinen "Arbeitsplatz" in meinem Wohnzimmer aufgebaut. Dafür einen extra Tisch hingestellt und dann die 2 Bildschirme, Laptop, Tastatur und Maus aufgebaut. Telefonisch und per Mail kann ich mich weiter mit meinen Kollegen austauschen. Um nicht aus dem Rhythmus zu kommen und für Aaron auch weiterhin einen normalen Ablauf zu erhalten, arbeite ich wie im Büro von 6 bis 15 Uhr und danach ist Feierabend. Dann ist Aaron an der Reihe und wird bespaßt. 

Zuerst fand Aaron es komisch: Ich bin zu Hause, aber wir fahren nicht wie am Wochenende morgens zum Gassigang. Dann sitze ich so konzentriert vor meinen zwei Bildschirmen, dass er fast ein wenig enttäuscht erschien. Auch sprang er bei jeder Bewegung meinerseits von seinem Schlafplatz auf. Nach dem Motto: Die könnte doch noch plötzlich verschwinden. 
Aber nach einer Woche ist Aaron mittlerweile sehr entspannt. Morgens gibt es wie sonst auch erst Futter, dann den Gang in den Garten und für mich dann ein kleines Frühstück. Wenn ich mich dann an den Arbeitsplatz setze, gibt es für mich einen Tee und für Aaron seine morgendliche Karotte zum Knabbern. Danach legt er sich schnarchend aufs Sofa und sieht dabei mit der Zeit immer entspannter aus.

Tag 1: Da stand ich noch voll unter Beobachtung und er legte sich an die ungünstigsten Plätze.


Tag 3: Endlich kuschelt er auf dem Sofa und holzt dabei ganze Wälder ab. Wenigstens die Decke kuschelt mit ihm.


Tag 3: Entspannung macht sich breit.


Tag 3: Zwischendurch wurde Krabbi mit geschleppt. Aber aus dem Drauf-Rum-Kauen wurde Daneben-Schlafen.


Tag 4: Tja, er hat es einfach gut ;-)

Zu seinem Glück schien aber auch die ganze Woche die Sonne. So konnte er auch oft im Garten auslüften oder sogar mit Kumpel Tamme toben. Zum Glück brauchen die zwei keine Betreuung im Garten.


Schon mal erwähn, dass Tamme wenn er sich kratzt immer komisch aussieht? 


Später lagen dann zwei Hunde schnarchend auf meinem Sofa. Warum sollten sie auch Platz für mich lassen?



In meiner Freizeit bin ich weiterhin mit Aaron auf entlegenen Wegen unterwegs. Mal im Wald oder in Richtung See.



Abends wird dann wieder gekuschelt was das Zeug hält. Als wäre Frauchen den ganzen Tag weg gewesen.


Den gestrigen Start ins Wochenende haben wir mit einem Waldspaziergang begonnen und abends mal keine Nachrichten geschaut, sondern nur unsere Lieblingsserien. Einfach ausblenden was los ist und einen "freien" Abend gönnen.

Bleibt gesund und munter! Denkt an eure Mitmenschen und an all die fleissigen Helfer! Kauft regional in euren Geschäften bzw. deren Internetpräsenzen ein und denkt auch an die Tierheime, denn die stehen aktuell auch vor einem Ansturm mit Abgabetieren, sowie weniger Futterspenden.

5 Kommentare:

  1. Ich finde es gut, dass Du auch an andere denkst und nicht hamsterst. Wir tun das auch nicht. Das einzige, was wir tunist, dass wir versuchen unseren kleinen Vorrat aufrecht erhalten wollen. Dazu brauchen wir aber immer nur kleine Mengen kaufen. Ich gehe jetzt wieder arbeiten nd fahre erst einmal wieder ins Büro. wenn ich Zuhause arbeiten darf, ist das kein Problem, da ich das kenne und Socke wird es lieben...

    Mögen sich die Zeiten bald ändern, denn mir fehlen die Ausflüge und das Kaffee trinken..;o) Nein, Hauptsache wir bleiben alle gesund...

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  2. Ich gebe zu, auch wir versuchen uns unsere Normalität in einigen Teilen zu erhalten - und die Hundespaziergänge tragen viel dazu bei :)
    Das Arbeiten im Homeoffice sind wir hier ja gewohnt, daher spüren die Hunde hier ja auch keine Veränderung. Für mich habe ich aber schon ganz am Anfang festgestellt, dass es mir sehr hilft, wenn ich auch hier "feste Arbeitszeiten" habe - das hilft auch den Kollegen sich zu orientieren und mir, nicht immer mal "schnell" etwas zwischendurch zu machen.
    Beim Einkaufen machen wir eigetnlich auch alles wie immer - wobei wir schon versuchen, etwas seltener Einkaufen zu gehen und auch kleine Erledigungen zusammenzufassen (nicht alle drei Tage zum Bäcker - sondern lieber einmal die Woche ...).

    Ich denke, wir alle brauchen noch Geduld und so ein "freier" Abend hat bei uns auch schon Wunder gewirkt.

    Auch wir hoffen, ihr bleibt alle gesund und senden dafür viele liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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    1. Hey,
      ja deine Erfahrungen kann ich jetzt richtig gut nachvollziehen. Aber an sich ist Home Office schon ganz gut :-)
      mir liegt es aber auch nach einer festen Struktur zu arbeiten bzw. mir einen Ablauf zu erstellen. es gibt bestimmt auch Menschen, denen es gar nicht liegt allein im Home Office zu arbeiten.
      liebe Grüße, bleibt gesund
      Sandra mit Aaron

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  4. hihi, so war es bei uns auch. In der ersten Woche waren Inuki und Skadi total auf dem Sprung, aber von Tag zu Tag wurde sie .... fauler?! Jedenfalls wissen sie nun, wann Arbeit angesagt ist und wann Pause/Feierabend ist :D

    Liebste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

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