Sonntag, 1. Mai 2016

Ein perfekter Sonntag

Eigentlich war nach dem gestrigen Bücher-Bummel für heute Bloggen und vor allem Lesen eingeplant, aber es schien schon morgens die Sonne und so lockte die Garten-Arbeit. Ich hatte etwas länger geschlafen und als ich runter kam, war meine Mutter im Vorgarten schon dabei die Moos / Rasen-Schicht für ein neues Beet ab zu tragen.
Meine 5-jährige Nichte kam mit Arbeitshandschuhen ausgerüstet rüber und auch ich hüpfte nach einem schnellen Frühstück in alte Klamotten. Das Moos machte es einem nicht so einfach, aber schon bald hatten wir alles abgetragen. Dann galt es noch im Garten hinten das alte Beet auf zu lösen, die Kies-Schicht ab zu tragen und die Hosta-Pflanzen aus zu buddeln (sie wehrten sich fast erfolgreich). Bei den letzten zwei Pflanzen baten wir meinen Bruder um Hilfe und bekamen so auch diese zwei Pflanzen in den Vorgarten gesetzt. Meine Nichte hatte uns sehr fleißig geholfen und war kaum zu bremsen. Besonders niedlich war ihr: "Murmelwurf" Irgendwie ihr Name für den Maulwurf, der noch in unserem Garten sein Unwesen treibt.
Lachen musste ich auch, als ich den Kies aus dem Beet schaufeln wollte und Aaron während dessen im Garten bei mir spielte und meinte Mutter dann rief: "Aaron, raus aus den Pflanzen." Sie dachte Aaron wäre wieder im Kies am Buddeln. Ich antworte lachend, "Dass ist doch gar nicht Aaron. Ich sollte doch schaufeln." Wir mussten dann beide herzhaft über diese Situation lachen.
Nach dem wir dann bis kurz nach dem Mittag im Garten gewühlt hatte, konnten wir danach entspannt eine Runde über den Flohmarkt wandern. Wobei, wir eilten eher. Meine Mutter und mir lagen das Gewusel in die vielen Menschen einfach nicht. Da waren wir uns einig einfach eine flotte Begehung zu machen. Wir fanden diesmal keine interessanten Bücherstände.

Am Nachmittag gab es einen gemeinsamen Familien-Spaziergang mit Kindern und Hunden. Wobei mein Neffe wie ein Raser auf dem Rad mit Stützrädern vor uns her fuhr und nur durch seine große Schwester (auf Inlinern) gebändigt werden konnte. Wie das wohl später bei ihm mit einem Auto aussieht?
Nach dem Spaziergang gab es ein leckeres Käffchen im Garten und die Hunde leisteten uns Gesellschaft. Mein Bruder und ich hatten dann spontan noch Lust auf eine Runde Federball, was auf unserer ruhigen Straße super geht. Gesagt getan und ich glaube 2 Stunden müssen wir auch ungefähr gespielt haben. Meine große Nichte wechselte sich im Spiel immer mal wieder mit mir ab und so konnte ich häufiger verschnaufen als mein Bruder. Aber der hielt sich ganz gut :-)
Solche Familien-Nachmittage sind einfach unbezahlbar und ich genieße so gerne meine Freizeit. Darum fand ich das Postkarten-Motiv auch einfach passend.

Am heutigen Abend kann ich nach so viel Bewegung und frischer Luft gerne die Füße hoch legen und Outlander im TV gucken.

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