Samstag, 9. Dezember 2017

Da wird er tatsächlich schon 3

Irre, wie die Zeit vergeht. Da wird unser "Kleiner" tatsächlich heute 3 Jahre alt. Wow, gerade eben ist er doch noch ein kleiner Taps gewesen und nun ein 3-jähriger Rüde. Wer hätte ahnen können, dass Tamme seinem Namen alle Ehre macht. Wenn man den Namen und seine Bedeutung bei Google sucht, kommt häufig dabei raus"Gottes großes / einzigartiges Geschenk".
Also das mit dem groß hat er wirklich sehr ernst genommen...und einzigartig ist ja jeder. Aber im Vergleich zu Sando und Aaron ist er schon irgendwie anders für einen Labbi. 




Tamme ist nicht nur größer und sehr schmal (er hat einen großen Brustkorb, aber nicht nicht so rund wie bei Sando und Aaron, sondern flach und tief), er ist auch vom Charakter bzw. der eigenen Wahrnehmung her ein ganz anderer Hund. Tamme erzählt gerne jaulend und brummend, dem heimkehrenden Frauchen etwas oder wenn ich zu Besuch komme und er aufgeregt ist, dann wird viel "gesprochen". 

Tamme lechzt nach Aufmerksamkeit und guckt meistens wie der arme Hauself Dobby (aus Harry Potter) aus der Wäsche. Da sitzt er dann vor einem, die langen Ohren nach hinten geklappt und hängend, riesige Kulleraugen und der "Hab mich lieb Blick". 



Schon in der Hundeschule bekam er den Spitznamen Dobby verpasst. Bei uns ist er ab und an "Panne Tamme", vor allem wenn er panisch im Galopp angerannt kommt, weil er sich auf dem Feldweg verschnüffelt hat und der Abstand zu uns sehr groß wurde. Er kommt dann wirklich in einem Affenzahn angestürmt. Tamme liebt es gelobt zu werden. Tut man dies allerdings zu überschwänglich, springt er einem voller Freude schlabbernd ins Gesicht. Er ist ohnehin ein echter Flummy und springt wenn er aufgedreht ist, mit allen vieren neben einem in die Luft. Er hüpft dann quasi auf und ab. 

Aarons Seitenblicke sagen dann alles: "Ist der wieder bekloppt."


Achja, mutig ist er ab und an auch. Da klingelt jemand an der Tür. Laut bellend geht es zu Tür, um dann von dieser erschrocken zu Frauchen zurück rennen und auf den Schoss zu springen. Nach dem Motto: "Oh, Gott...war ich so mutig? Frauchen klär, dass da an der Tür mal bitte." Irgendwie erinnert Tamme mich da immer an den Comic Scooby Doo, der wenn es gruslig wird bei seinem Herrchen auf den Arm springt. 

Was das Lernen von Tricks angeht, steht Tamme aber Aaron in nichts nach. Er kann auch aufräumen und darf immer wieder die Pfandflaschen in Richtung Sammelstelle tragen. Beim Gassigang kann er schon mal seine Leine im Maul tragen und läuft stolz wie Oskar neben einem her. 

Aber Tamme ist ein typischer Labrador, nur irgendwie anders ;-)



Happy Birthday großer Tamme!

Und nun einfach noch ein paar Bilder, aus Tammes Kindheit ;-)









2 Kommentare:

  1. so lieb, der Hund und dein Bericht.
    Sonntagsnasenstups von Ayka und Co.

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  2. So wunderbar geschrieben ... so durften wir ihn ja auch schon ein kleines Stückchen erleben (besonders der Mut an der Tür). Auch von uns noch die besten Glückwünsche.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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