Ich kam mit Aaron zuerst am Treffpunkt an und war schon ein paar Schritte gegangen. Als er in der Ferne zum Deich starrte, wo gerade ein Auto über die Deichkrone fuhr. Aaron behielt es die ganze Zeit im Blick und freute sich natürlich tierisch, als er es als das Bella-Mobil identifizierte. Erst stiegen zwei liebe Menschen aus, über die er sich freute und dann wurde Bella raus gelassen. Die hatte nämlich schon ihre Nase vom der Rückbank an der Kopflehne des Fahrersitzes vorbei gedrückt. Ihr glaubt nicht wie viele Purzelbäume / Brummkreisel Drehungen so ein Hund vor Freude machen kann. Bella hält jedenfalls jeden Rekord. Sie stürmte freudig auf ihren Aaron los und um ihm rum. Soviel Schwung und Energie sie immer hat, schafft sie es immer, ihn dabei nicht an zu rempeln. Als die ersten Tänze durch waren, kamen dann beschnüffeln und stupsen von beiden Seiten. Einfach zu süß.
Tja, was soll ich sagen. Wir waren wirklich erstaunt. Aaron war diesmal überhaupt nicht von Bellas Geruch gereizt und konnte völlig freudig und entspannt mit ihr spazieren gehen, ohne das er rammeln wollte. Das war also ein mega entspannter Spaziergang mit gemeinsamen Schnüffeltouren, Leckerchen abstauben und Streicheleinheiten. Als wir schon fast am Modellflugplatz angekommen waren, sahen wir ein weiteres Auto kommen. Der gelbe Hunde-Party Bus. Jedenfalls sorgt dessen Erscheinen immer für partymäßige Eskalation bei Bella und Aaron. Ein Herzensmensch von uns stieß zu unserer Truppe dazu. Bella rannte im Kreis um den Bus rum, bis unsere Freundin ausstieg und sie begrüßte. Dann ließ ich Aaron von der Leine und auch er stürmte hin und holte sich seine Begrüßungsstreicheleinheiten ab.
Es ist einfach schön, wie solche Hundefreundschaften entstehen, wachsen und auch nach längeren Pausen immer noch Bestand haben. Ich bin auch immer fasziniert davon, wie ähnlich Bella ihrer Vorgänger Ive im Umgang mit Aaron ist. Entweder es liegt den Bullterriern in den Genen, oder es liegt an Aaron oder Bella hat noch eine Instruktion von Ive erhalten. Ich kann mir das nicht anders erklären.
Wir gingen die Strecke mehrfach gemeinsam ab, schnackend, immer mal begeistert unsere Hunde knuddelnd oder Leckerchen verteilend. Die beiden genossen jede Art von Aufmerksamkeit, suchten wieder Kontakt zueinander und suchten die Gegend nach spannenden Gerüchen ab.
Ganz doll waren unsere Gedanken bei Fiete und Ive, die sicherlich heute für das wundervolle Wetter zu unserem Spaziergang gesorgt haben und uns dabei zuschauten. Es tapsen immer unsichtbare Pfoten mit uns mit.
Aaron liegt nun sichtlich müde auf dem Sofa hinter mir, während ich dieses Abenteuer festhalte. Wer hätte gedacht, dass Freundschaften in Hundeschule entstanden, so lange halten. Ich möchte meine Freunde nicht missen und bin froh, dass wir uns gefunden haben. Wenn wir oder unsere Hunde mal schlechte Tage hatten, haben die Spaziergänge dafür gesorgt, dass wir es abschütteln konnten und gemeinsam lachen konnten. Wir können völlig entspannt ohne Termindruck uns treffen. Mal mit Vorlauf, mal spontan. Aber immer einfach, wenn es passt und wenn nicht, dann ist es nicht schlimm.
Wir und unsere Hunde sind befreundet und es zählt nicht wie häufig wir uns treffen, sondern einfach die Schönheit der gemeinsam verbrachten Momente. Danke, IHR LIEBEN !








Wir hatten damals auch sehr lang Kontakt zu Leuten aus der Welpengruppe. Tatsächlich hab ich das Facebook zumindest noch. Aber ist schon irre wie flott die Zeit vergeht wenn man an seinen Hunden sieht wie lang man Hundekumpels so kennt.
AntwortenLöschenlg Becki
Ja die Zeit rennt wirklich. Einen Freund aus der Welpenzeit hat Aaron auch noch. Die sind auch nur einen Monat auseinander
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